My Blog moved

Hi everybody!

Short notice: My blog moved to www.christianknoch.com/blog

See you there!

Chris


Projects for 2012

Hi and welcome to this blog post in February!

Well, everything’s just fine now. On the 23rd I will graduate in General Management Bachelor of Arts. After that I will have a lot of time to realize some great photography projects. =)

So, here are this years topics:

#1:
Wedding. Yes, I was so fascinated by that Engagement Shot in November that I want to learn more about it. I don’t know if it will be successful, but I plan to be part of Weddings as a second shooter. Finally, that summer I will cover the wedding of my friends Timo and Jessica near Hamburg, DE. That will be fantastic. I am VERY excited and you will be able to read about the whole job here in my blog.

#2:
Nature. Of course, nature again this year because of the spectacular Ospreys at the reservoir. This time I will shoot them from the middle of the lake using strobes in a decent way.  That means to expand much effort because of the whole strobe arrangement, the boat, the permissions etc., but I am sure it will be worth it get outstanding images.

#3:
Cars. The continuation of my commercial-like car shoots. In spring I will shoot a Nissan Skyline, for example. There will be several more cars, but this one will be a more prominent one. That means to find a cool location that underlines the character of the car and creates a special mood.

#4:
Smartphone Camera. This will be fun. I want to know if it’s possible to take (more or less) professional photos with a smartphone camera and the built in or an external flash. I just want to show how you can take better images with your smartphone camera.

#5:
Sports. Yeah, sports will be also a topic of 2012. I will shoot some more “exotic” sports this year and tell you something about the light arrangement etc.

 

Well, that’s all for the moment. I don’t know how the order of the topics will be – we will see.

I hope you will find a topic that you are interested in. I am sure there will be more topics for 2012, but those are the big ones.

See you in March!

Bye!
Chris

 

 


Silly ideas on a Sunday afternoon

Ah, today was a day of silly ideas. I thought it would be nice to make a self-portrait in the fields because the cloudy sky looked so great.

No, I don’t build up an amateur radio antenna here – I’m fighting with a fluttering shoot through umbrella. It flew away before. As I already said: A day of silly ideas.
But Freda and me tried our best out there in the windy fields although we’d no chance against the wind and the burning sun. Silly, like I said before.
So why didn’t we broke up? Well, the magnificent sky! I wanted a portrait with this kinda sky. So we burned ourselves out – wait, just I did. I nearly risked a nervous breakdown. Yeah I know, I know – silly.

Finally, the results were as bad as I thought.


But hey, we gave it a try and learned something. Now we know that it needs some more involvement (and helping hands) to create a good image under these extreme conditions like fast winds and a burning sun. (Photos ©2011 by Freda Wagner)

Hope your Sunday wasn’t that silly. 😉

Bye!
Chris


Knowledge

Nowadays it’s all about knowledge. We’re going to be an information society. Anyone learns from everyone, connected through the Internet, able to interact and communicate with each other via blogs, forums, social media networks etc., searching and collecting information of topics you’re interested in – pinpoint.

So me as an Internet user since Web 1.0 made its first steps, I was part of the change to the current Web 2.0. It always takes some time to really get into it and sometimes it isn’t worth to follow every trend on the net. However, I updated my social networking and new media knowledge and I’m available on many platforms, now.

You can follow me via:

I like to be a part of a worldwide photographer community that passes its knowledge to other photographers and building up a big teaching community.
This is so cool. When I think back – in 1997 when I started with photography I only had a few books about basics of photography – Web 1.0 didn’t really offer possibilities to share high-res images. Also the users weren’t that connected like today. E-Mail? Yes. Websites? Of course. Forums? Maybe. A lot of online users? Not really. The Web has grown that much, it’s awesome. And it’s a great opportunity to collect information. World class photographers sharing great information and teaching techniques in detail on their blogs or in videos on youtube. You can learn so much nowadays by using the Web 2.0 capabilities. So use it!

For myself I want to be a part of that and therefor I decided to interact global also in terms of language. I’ll switch to English so my texts will be also intelligible for people around the globe.

Maybe the information flow of today is already too big but learn to select the information you need. I hope my blog will assist you in making a decision and push your photo skills or just give you an input for ideas.

Bye!
Chris


55 Jahre später

Hallo und Willkommen zu einem neuen Blog-Eintrag!

Vor einigen Jahren kaufte sich mein Opa Willi eine restaurierte 1954er BMW. Ein Motorrad, das er als junger Mann besaß und mit dem er einen seiner besten Lebensabschnitte verbindet. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er nur nochmal Motorrad fahren wollte oder ob er nicht doch nochmal den Geist dieser besonderen Jahre seines Lebens erfahren wollte. Ich denke, Letzteres überwiegt. 🙂
Als mir dann neulich zufällig eine alte Einladungskarte in die Hände fiel, mit der Willi zum 60. lud, sprang mir das Bild auf der Vorderseite sofort ins Auge. Es zeigt ihn als als jungen Mann mit seiner ersten 1954er BMW.

Als ich mir das Bild so ansah, kam mir die Idee davon einen Remake zu machen. Opa Willi mit seiner restaurierten 1954er BMW – 55 Jahre später. Eine gute Sache, fand ich. Ich habe mich schon so oft geärgert, dass ich damals viele Momente habe verstreichen lassen, weil ich zu bequem war die Kamera zu holen. Auch finde ich, dass es sich lohnt Augenblicke festzuhalten, damit die Nachwelt eine Vorstellung von unserer Zeit bekommt und um sich Erzählungen von früher besser vorstellen zu können …

Vor einigen Wochen dann besuchte ich Opa und erzählte ihm von meiner Idee. Er war gleich davon begeistert und wir suchten das Originalfoto, fanden es jedoch nirgends. Letztendlich musste ich die Einladungskarte als Arbeitsvolage benutzen. Das war aber kein Problem, da ich eh keine 1:1 Kopie machen wollte. Ging auch gar nicht, weil es den Baum und die Stelle in dieser Form heute gar nicht mehr gibt. Willi dachte sich daher einen anderen Ort aus, an dem wir den Shoot machen konnten. Eine Grillhütte im Feld ganz in der Nähe.
Gestern war es dann soweit. Freda und ich fuhren zu meinen Großeltern und Opa erwartete uns schon. Das Motorrad war top in Schuss und als er es in der Garage anließ und mit grollendem Motor auf die sonnengeflutete Straße fuhr, war das schon eine klasse Stimmung.
Wir fuhren per Auto hoch ins Feld, Willi auf dem Motorrad vorweg. Im Radio lief zufällig eine Art Oldie, der perfekt zum Moment passte. Opa donnerte auf seiner 1954er BMW dem Sonnenuntergang entgegen, hinter ihm eine leichte Staubwolke, dazu die Erinnerungen an seine Jugend und dieses Lied im Autoradio – Wahnsinn! Hätte ich die Kamera in diesem Moment zur Hand gehabt – es wäre DAS Foto geworden!

Als wir an der Grillhütte ankamen, war der Sonnenuntergang schon leicht eingeleitet. Die Location gestaltete sich in der Hinsicht schwierig, dass die Sonne hinter den Bäumen einen Schatten warf, so dass das komplette Set im Schatten versank. Die Landschaft im Hintergrund wurde aber weiterhin von der Sonne ausgeleuchtet.

Was nun? Belichtung auf den Himmel? Dadurch würde das Set, da es im Schatten liegt, komplett in selbigem versinken – keine Konturen, alles grau.  Belichtung auf den Vordergrund? Dadurch würde der Himmel vollkommen ausweißen – weißer, überstrahlender Himmel. Auch nicht gut. Letzendlich habe ich mich dazu entschieden, den Himmel soweit überzubelichten, dass man im Vordergrund noch was erkennen kann. Um den dadurch ausgeweißten Himmel zu korrigieren, habe ich einen ND Grad Filter verwendet, den ich diagonal angeordnet habe. Diagonal deshalb, weil sonst der Kopf des Models auch vom ND Filter unterblichtet worden wäre – dadurch hätte ich eine ungleichmäßige Belichtung des Models gehabt.
Den Rest haben vier Nikon SB-800 aufgehellt. Ich habe hierbei einen SB-800 durch einen Durchlichtschirm gefeuert (iTTL, EV -1,7). Er leuchtet den Oberkörper des Models aus. Um die Farbtemperatur an die der untergehenden Sonne anzupassen, habe ich ein CTO aufgesetzt. Durch den Schatten war die Abstimmung der Farbtemperatur sehr problematisch – mit dem Ergebnis bin ich dahingehend nicht wirklich zufrieden. Einen weiteren SB-800 habe ich zum Ausleuchten der Motorradfront und dem Baumstamm genutzt (iTTL, EV -3.0, CTO). Der dritte Blitz leuchtet den hinteren Teil des Motorrades aus (wie 2. Blitz, ohne CTO). Der vierte SB-800 ist hinter dem Motorrad positioniert, um eine Art Konturlicht zu erzeugen (Manuell, 1/2 Leistung).

 

Sicherlich würde ich noch einiges optimieren wollen, aber ich bin ja durchweg am lernen.
Meinem Opa hat es jedenfalls sehr gut gefallen und das ist die Hauptsache. Werde ihm einen Posterabzug schenken. 🙂

Und was ist die Quintessenz? Wenn man sich im engeren Umkreis einmal umsieht und sich mit den Geschichten von Menschen beschäftigen, birgt das eine ganz neue Qualität für aussagekräftige Bilder.
Ganz egal, ob Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte – vielleicht sogar auch Fremde. Warum nicht einmal mit einem Foto einen geschichtsträchtigen Moment eines Menschen aufgreifen und erzählen/interpretieren, statt z. B. oberflächlicher Portraits, Beauty-Shoots usw.?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das trifft umso mehr zu, je mehr man sich mit seinem Motiv auseinandersetzt. Ich meine, ich als Fotograf will mit meinen Bildern etwas erzählen und nicht nur oberflächliche Abzüge von Menschen produzieren. Im Zeitalter der digitalen Fotografie, in der jeder eine “Kamera” besitzt und alles umgeknippst und totbearbeitet wird, ist es wichtig wieder ein Auge auf die Qualität zu werfen. Die Aussagekraft. Die Geschichte hinter einem Bild.

Bis demnächst.
Chris


Ein Sommer-Shoot

Nach unzähligen Klausuren und einer Menge Lernstress habe ich mich heute nach der drittletzten Klausur endlich mal wieder der Fotografie widmen können. In den letzten Wochen kamen mir viele Ideen, die ich nach den Klausuren auch Stück für Stück umsetzen will.
Heute habe ich begonnen, eine der ersten Ideen zu realisieren: Ein Portrait in einem Getreidefeld während die Sonne untergeht. Dabei sollte es so realistisch wie möglich wirken, allerdings gingen mir die CTOs für die Blitze aus, so dass der beleuchtete Hintergrund von der Farbtemperatur her stark abweicht (5000 Kelvin). Dahingegen habe ich die Blitze für das Modell per CTO auf ca. 10.000 Kelvin modifiziert, um das warme Licht des Sonnenuntergangs zu imitieren. Naja,  es war mehr eine spontane Aktion, da der Himmel gerade so passend schien – das soll jetzt aber keine Entschuldigung sein. 😉
Nachdem das Equipment zusammengerafft war, haben wir uns ins Auto geschwungen und sind ins Feld gefahren. Dann musste alles ganz schnell gehen, bevor die Sonne hinter dem Wald verschwand und mit ihr das warme Licht. Der Aufbau war wie folgt:

Ich habe bei jedem Blitz die Leistung manuell geregelt, weil ich die volle Kontrolle wollte. Die zwei SB-800 fürs Modell habe ich Gruppe A und den SB-800 für den Hintergrund Gruppe B zugeordnet, um das Licht variabel steuern zu können. Die SB-800 fürs Modell habe ich außerdem mit den Bouncern bestückt – für ein weicheres Licht. Habe hier auf Softboxen oder Schirme verzichtet, weil schneller. Der SB-800 für den Hintergrund war auf 35mm gezoomt, um das Licht etwas zu streuen.
Kameraeinstellungen waren auch alle manuell. Als Objektiv habe ich ein Sigma 24-70/2.8 verwendet. Alles in Allem kein kompliziertes Setup, aber: weniger ist eben oftmals mehr – wie das Ergebnis beweist:

Bis demnächst.

Chris


Der erste Eintrag

Hallo und willkommen zur ersten Ausgabe meines Blogs!

In diesem Blog werde ich über meine aktuellen Foto-Projekte, deren Hintergründe und Making Of schreiben und meine Erfahrungen mit anderen teilen um im interaktiven Austausch hoffentlich auch selbst hinzuzulernen.

Seitdem ich 2005 in die digitale Fotografie eingestiegen bin, hat sich viel Bildmaterial angesammelt und rückblickend ist nicht alles so gut, wie ich es mir heute wünsche. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich in den vergangenen Jahren schlecht fotografiert habe – es zeigt vielmehr den hohen Anspruch den ich an mich selbst als Fotograf stelle.  Denn als Fotograf bin ich Perfektionist und strebe jeden Tag nach einem noch besseren Foto. Dabei bin ich immer offen für Neues und nehme Herausforderungen an, um mich weiterzubilden, um nicht stehen zu bleiben.

In diesem Jahr beschäftige ich mich beispielsweise mit der Sportfotografie.
Den Ausschlag hierfür gaben mir die Sportfotos in unserer Tageszeitung. Die Fotos sind nicht schlecht, aber es sind auch nicht gerade herausragende Fotos wo man sagen würde: “Wahnsinn!”, und einen genaueren Blick darauf wirft. Ich wollte mindestens so hochwertige Fotos wie die der dpa Fotografen, nur noch etwas stilisierter.
Meine Ambition ist also zu zeigen, dass mit etwas Mühe spannendere Sportfotos möglich sind, die den Betrachter bestmöglich in das Geschehen hineinziehen. Als Anfänger auf diesem Gebiet ist es schwer DEN Moment zu erfassen, aber wie oben geschrieben: es ist eine Herausforderung und indem ich mich ihr stelle, bilde ich mich weiter.

Abschliessend will ich noch sagen, dass ich kein Sportfreak bin und mich Sport nie wirklich interessiert hat. Mir geht es um die fotografische Disziplin, den Anspruch im Sekundenbruchteil DEN Moment einzufangen mit sämtlichem technischen Know-how und Können, das mir zur Verfügung steht. Und es geht um all das, was der Sport an Bewegungen, Emotionen, gestalterischem Spielraum und Abwechslung mit sich bringt.

Beginnen werde ich in dieser Woche, indem ich die lokalen Schwimmer bei ihren Wettkampftrainings begleite.
Das Making Of und erste Ergebnisse werde ich dann hier präsentieren.

Bis dahin.
Chris